Beiträge zu "214 - Gartengemeinschaft Kiesgrube e.V."
Aktuelle Beiträge zu "214 - Gartengemeinschaft Kiesgrube e.V."
Je verdichteter die Wohngebiete werden, um so wichtiger ist es die bestehenden, gewachsenen Grünflächen mit altem Baumbestand zu erhalten. Schon jetzt müssen viele bereits weite Wege zurücklegen, um in die Schrebergärten zu kommen. Ich wohne in St. Pauli. Hier gibt es gar keine Gärten mehr.
Ausgleich zur Arbeitssituation, Entspannung beim Wildkräuter jäten mit den sinnlichen Wahrnehmungen: Duft der Erde, der Pflanzen und die Beobachtung des Bodenlebens. Es war einfach toll, als ich in diesem Jahr Himbeeren essen konnte von Pflanzen, die im letzten Jahr noch so klein waren, dass ich noch dachte: "Na wenn das man was wird".
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Kleingärten auch Treffpunkt für Nichtkleingärtner werden könnten, z. B. durch einen Tag der offenen Tür oder andere Angebote, die genutzt werden können.
Abwechslung und Entspannung und eine echte Alternative zu unserer Wohnung in Altona.
Zunächst waren da ... unsere Nachbarn, genau über uns wohnend, aus der "Kleinen Bergstraße" in Altona. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir dieses schöne Fleckchen "Grün" besitzen.
Durch die vielen Einladungen in ihren Garten sind wir schließlich selber zu Schreber(spacken)gärtner geworden. Inzwischen haben sich nette Freundschaften entwickelt. Man trifft sich immer mal wieder zum Grillen oder Klönen; die Kinder sitzen gemeinsam am Lagerfeuer und es gibt viele hilfsbereite Nachbarn, die einem jederzeit mit Tipps und Tricks zur Seite stehen.
Wir lieben unseren Garten weil - es hübsch anzusehen ist, wenn die Blumenbeete in ein Meer von Farben eintauchen, das Obst geerntet werden kann, ... unsere Tochter mit Begeisterung dicke Kröten oder Nacktschnecken (schluck...) auf ihrer Hand bewundert, ... unsere Kaninchen über die Wiese hoppeln können, ... die Kinder eifrig ihr eigens angelegtes Gartenstück bepflanzen (mein Sohn ist gerade 15 geworden und mit Euphorie dabei) und staunen, wenn plötzlich der Kohlrabi wächst, die reifen Erdbeeren gepflückt werden können oder die Kürbispflanze sich in seltsamer Weise ihren Weg durch das Beet bahnt. (Spannender als so manches Computerspiel??!!)
- selbst erdacht und selbst gemacht - Kinder aus Altona, wer hätte das gedacht!!
Unseren Urlaub haben wir in diesem Jahr in Schweden verbracht. Natur und Erholung pur. Unsere "Stuga" (Schwed. Ferienhaus) liegt in Hamburg, am Stadtrand von Altona. Hier können wir gedankenverloren im Liegestuhl träumen, die Sonnenstrahlen durch die sich bewegenden Äste und Blätter einfangen, den Gedanken Leichtigkeit verleihen, ihnen Flügel geben - und das alles ohne Eintritt zu bezahlen. Ein Ort, an dem man sich gerne aufhält und niemals fort möchte ....lasst uns doch einfach hier sein.
Kerstin und ich sind die Gartennomaden, denn dies ist schon unser vierter Kleingarten und wir sind erst 16 Jahre vereint..Aus dem ersten Garten sind wir vertieben worden, damals in Tonndorf, aus 14 wunderschönen Kleingärten die direkt an einer Bahnstrecke ( damals S 4 ) lagen, wurden schön häßliche Parkplätze(P & R) gebaut, wenn wir heute an diesen Parkplätzen vorbei fahren bluten unsere Herzen, denn es stehen kaum Autos dort, wer hatte sich da denn wieder verplant?
Licht,Luft,Erholung und Spaß.
einen lebensnotwendigen Ausgleich zum schnellen, lauten Stadtleben,
einen Freiraum für meine Tochter,
Grünkraft und Erdung in Verbindung mit Spaß an der Gartengestaltung,
ein kleines Paradies...
Auf den Fotos sind einige Besucher meines Gartens zu sehen
Gabi und Wolfgang haben ihren Garten seit 2008. Sie haben eines der Steinhäuser übernommen und Wolfgang erzählt noch mit leichtem Schaudern von der vielen Arbeit, die die alte Hütte gekostet hat, die sie grundsaniert haben.
Entspannung. Auch Arbeit ist für uns hier Entspannung.






