Blogeintrag auf hh-heute.de: "Autobahndeckel: Streitschlichter gefordert"
Gestern hat Michael Hartwig in seinem Blog berichtet, dass die SPD einen professionellen Streitschlichter organisieren will.
Vielleicht sollte besser ein überdimensioniertes Bauunternehmen beauftragt werden, das im Stand wäre, die Gärten samt altem Baumbestand auf den Deckel zu übertragen.
Das Blog bietet die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen - halten wir also mit unseren Argumenten nicht hinter dem Berg...
Hier der Wortlaut des Artikels:
Melanie Schlotzhauer, Altonas SPD-Vorsitzende: “Die Stadt hat jetzt die einmalige Chance, die Wunde zu schließen, die die Autobahn A 7 seit 40 Jahren durch Bahrenfeld schneidet. Wir wollen einen möglichst langen Deckel von der Behringstraße bis zum Volkspark. Es leuchtet uns ein, dass dafür zur Not auch Kleingärten verlagert werden müssen, um die Mehrkosten aufzubringen. Wir kritisieren aber den Senat und die schwarz-grüne Koalition dafür, mit den betroffenen Kleingärtner nicht das Gespräch gesucht zu haben. Das Bürgerbegehren ist eine Reaktion auf mangelhafte Kommunikation.”
Melanie Schlotzhauer erwartet, dass bis Dezember die für einen Bürgerentscheid nötige Zahl von rund 5.300 Unterschriften zusammenkommt. Die Bezirksversammlung hat dann von Februar bis April 2009 Zeit, einen Kompromiss zu suchen. Sollte dieser nicht zu Stande kommen, würde der Bürgerentscheid im Juni 2009 stattfinden.
Schlotzhauer weiter: “Wir halten den Konflikt mit den Kleingärtnern für lösbar, wenn die Stadt ihr Angebot deutlich verbessert. Niemand darf seinen Garten verlieren, ohne Ersatz zu bekommen. Darauf müssen die Menschen vertrauen können. Das bislang schlechte Management erfordert jetzt den Einsatz eines professionellen Streitschlichters (Mediator). Er muss in der Lage sein, die Kleingärtner an den Verhandlungstisch zu holen, damit wir eine gute Lösung finden.”
Schlotzhauer unterstrich die Notwendigkeit von Verhandlungen beider Seiten, da die Bezirksversammlung aufgrund des so genannten “Suspensiveffektes” bis Anfang Dezember keine Beschlüsse fassen dürfe, die gegen das Bürgerbegehren gerichtet sind. Aus dem selben Grund ruhten im Bezirksamt alle Planungsarbeiten am Deckel.
Meines Wissens ruhen die Planungsarbeiten nicht! Die Versammlung darf lediglich keine Entscheidung über eine Finanzierung durch einen Verkauf von Kleingärten treffen.



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Im Abendblatt von heute befindet sich ebenfalls ein Hinweis.
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AUTOBAHNDECKEL - JA
GÄRTEN AUCH!
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