Fernwärmetrasse durch Altona
Es gibt Bewegung gegen die geplante Fernwärmetrasse durch unseren Bezirk, wie ihr vielleicht wisst. Wer interessiert ist oder sich anschließen möchte:www.moorburgtrasse-stoppen.de oder weiterlesen....
X.....Die Moorburgtrasse.....X
Vattenfalls Schneise der Verwüstung
Vattenfall hat mit dem Bau der gigantischen Fernwärmeleitung im Hafengebiet von Wilhelmsburg begonnen.
Die Moorburgtrasse ist dabei ein für Vattenfall unverzichtbarer Bestandteil des umstrittenen
Kohlemeilers – technisch, vor allem ökonomisch, aber auch formal um die Betriebserlaubnis zu erhalten.
Die Moorburg-Baustelle nimmt jetzt Anlauf nach Altona und St.Pauli - mit massiven Auswirkungen auf
Umwelt und AnwohnerInnen. Die Genehmigung hierfür wurde klammheimlich ohne jede Anwohnerinformation
von Senatorin Hajduk (GAL) im vereinfachten Verfahren erteilt.
Zu den Auswirkungen in den Stadtteilen:
Lt. Vattenfall wird der Trassenbau 240Mio.€ kosten und über 3-4 Jahre Grossbaustelle im Stadtteil werden. Die Trasse
geht über 12 km durch Wilhelmsburg, Steinwerder, quert die Elbe, geht weiter als Tunnelbaustelle unter St.Pauli hindurch
und dann durch Altona bis zum Diebsteich.
In Altona erfolgt die Verlegung in einem ca. 8m breiten und 3 m tiefen Graben. Allein in Altona sollen über 300 zum
Teil sehr alte und große Bäume gefällt werden. Diese werden lt. Vattenfall dann später „ersetzt“, wobei es sich hierbei um
höchstens 4m hohe Setzlinge handelt, die den Bestand nicht annähernd ersetzen können. Obendrein gibt es weniger Setzlinge
als Fällungen. Die Differenz wird von Vattenfall per Zahlung für Baumpflege allgemein im Bezirk „ausgeglichen“.
Trassenbaustelle in Wilhelmsburg / Hafen Viele Parks im sog. Grünzug werden während der Bauzeit nicht benutzbar
sein und danach zumindest in ihrer bisherigen gewachsenen
Struktur auch nicht wieder hergestellt werden können.
Auch dadurch nimmt die umstrittene Neuplanung, bzw.
Gentrifizierung für den Grünzug parallel Fahrt auf. Die Trasse führt
vorzugsweise an angeblich „nicht zukunftsfähigen“ Sozialwohnungen
und „abbruchreifem“ Gewerbe entlang – das kommt den Politikern,
die die Umgestaltung des Grünzugs in Richtung „urbanes Wohlfühlen
für die Elite“ planen sehr gelegen. Jetzige AnwohnerInnen sind von
Vertreibung bedroht.
St.Pauli will Vattenfall für die Moorburg-Fernwärmetrasse mit einem
4,4m breiten Tunnel untergraben, wobei auch die Bauleitung beim
Pannenkonzern liegt. Es gibt auffällig viele Parallelen zum
Tunnelbau neben dem Kölner Stadtarchiv. Die Ursachen für den Einsturz - Schildvortrieb, Wasserproblematik, Schachtbauten,
Bestandstiefbau ... können für den Tunnelbau unter St.Pauli nicht ausgeschlossen werden, sondern sind ähnlich
auch hier geplant bzw. zu erwarten. Vattenfall hat sich obendrein als Bauherr und technische Leitung für ein derartig risikoreiches
Bauvorhaben eindeutig disqualifiziert – siehe Krümmel!
Schnitt durch die 4,4m-große Tunnelröhre Längsschnitt (a.d. sog. „Verformungsberechnungen“ von Vattenfall)...in diesem
ist die Höhe 10fach größer dargestellt, als die Länge. Dadurch wirkt der Tunneltiefer
als real und das Gelände als Berglandschaft.
Im Längsschnitt ganz links die Elbe (E), daneben
der 40m tiefe Mittelschacht (M), ganz rechts der
Endschacht an der Holstenstraße (H) – jeweils rot.
Die Schächte haben 8-10m Innendurchmesser. Auch in rot: Ober- und Unterkannte des Tunnels (T) im unteren Bereich. In
der Mitte oben der S-Bahnhof Reeperbahn (S) und links oben der Geesthang (G), der grundsätzlich als problematischer
Baugrund gilt.
Auch Wilhelmsburg ist betroffen. Hier werden, ebenso wie in Altona, viele Bäume gefällt. Außerdem quert die Trasse
den Brutplatz der Möwenkolonie an der Hohen Schaar. Die Stadtteile Wilhelmsburg und Moorburg sind wegen der Feinstaubemissionen
aus dem Kraftwerk selber sowieso schon hart betroffen.
Zur wirtschaftlichen Bedeutung der Fernwärmeauskopplung für Vattenfall:
Zum Einen rechnet sich das Kraftwerk ohne den fest eingeplanten Profit aus der Fernwärme schlicht nicht, zum Anderen
verfolgt der Konzern auch den Plan einer jahrzehntelangen Kundenbindung an die Fernwärme aus Moorburg. Für Vattenfall
geht es dabei in kommenden Jahrzehnten um zweistellige Milliardenbeträge als „erwarteter“ Gewinn. Vattenfall „erwirtschaftet“
in der Region Hamburg/Berlin schon heute jährlich satte Gewinne – das soll durch Moorburg und den Monopolstatus
für die Fernwärme gesichert und ausgebaut werden.
Technisches Schema der Kühlung
Hinzu kommt, dass die Entnahme von Fernwärme eine zwingende
formelle Auflage in der Gesamtgenehmigung für das Kraftwerk ist.
Sollte die Leitung nicht in Betrieb gehen können, dürfte
Moorburg nicht angefahren werden.
Die Fernwärmeleitung ist neben der Süderelbe ein zweiter
„Kühlkreislauf“. Durch die wasserrechtlichen Auflagen darf
Moorburg die Elbe „nur“ bis max. 3° C erwärmen. Um dann aber
nicht drosseln zu müssen plant Vattenfall nun zusätzlich einen 200
Mio. € teuren Kühlturm. Dieser kostet auch im Betrieb viel Energie
und damit Geld. Der durchaus wesentliche Kühlfaktor durch die
Fernwärme dient also zusätzlich der Profitmaximierung.
Für die Fernwärmeleitung wurde Vattenfall sogar die
vereinfachte Genehmigung ermöglicht
Dieses ist normalerweise nur für kleinere Bauvorhaben vorgesehen, welche zweifelsfrei weder Belastungen für Umwelt,
noch für die AnwohnerInnen bedeuten. Bei dem ansonsten vorgeschriebenen „Planfeststellungs-verfahren“, ist z.B. eine
detaillierte Umweltverträglichkeitsprüfung, sowie umfassende Anwohnerbeteiligung vorgeschrieben. Ganz selbstverständlich
ist dies z.B. beim Vorhaben der neuen Straßenbahn vorgesehen.
Um das vereinfachte Verfahren formal zu rechtfertigen wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
die „Umweltverträglichkeit“ auf knappen 11 Seiten „gescreent“. Dieses Screening enthält aber Zahlen aus der alten Trassenplanung
(direkt unter Holstenstraße und Kieler Str. hoch). Dort heißt es z.B.
3.2.1 Schutzgut Tier, Pflanzen und biologische Vielfalt......
Nördlich der Norderelbe verläuft die Trasse unter bestehenden Straßen, die mit Ausnahme von ca. 20 m keine
bepflanzten Mittelstreifen besitzen. Die Flächen haben aufgrund der bereits vorhandenen Vollversiegelung keine
Bedeutung für Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt. Lediglich auf einer Länge von ca. 150 m verläuft
die Leitung unterhalb von vegetationsbestandenen Flächen. Diese Flächen besitzen eine geringe biologische
Vielfalt und sind stark anthropogen (menschengemacht) beeinträchtigt.
Holstenstraße/ Ecke Gählerpark
Die jetzige Planung sieht jedoch einen anderen
Verlauf vor, welcher ca. 1800m durch
„vegetationsbestandene Flächen“ hauptsächlich
im Grünzug Altona beinhaltet. Also wurde das
vereinfachte Verfahren gar nicht auf Grundlage
der aktuellen Planung ermöglicht.
Hinzu kommt, dass der sog.
„landschaftspflegerische Begleitplan“ (siehe
Ausschnitt links) ganz offensichtlich für den
Auftraggeber Vattenfall aufgehübscht wurde. So
werden bspw. Bäume angeblich erhalten, die
derart dicht an der Trasse stehen, dass dies lt.
erfahrenen Baumschützern völlig unrealistisch
ist. Außerdem werden nur die bereits verlegten
Rohre, nicht aber die viel größere Trassengrube
verzeichnet und es gibt in den Parks angeblich
keine Baustelleneinrichtungsflächen, was ebenso Unfug sein dürfte.
Und zur Anwohnerbeteiligung heißt es aus der BSU auf ein Auskunftsersuchen der LINKEN:
Nach Vergabe der Bauleistungen und Detaillierung der Terminpläne werden das Bezirksamt, wie schon bei der
Planung des Trassenverlaufes, sowie die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig informiert. Hierzu wird ein
Kommunikationskonzept erarbeitet, das die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse berücksichtigt.
Im Klartext gibt es erstens nichts für die AnwohnerInnen mitzubestimmen und zweitens bewertet die BSU dann, wer was
wissen muss bzw. darf. Die echte Ausführungs- und Terminplanung bleibt „geheime Kommandosache“.
Hamburg hingegen hätte wirklich gute Alternativen zur „schmutzigen“ Moorburg-Fernwärme,
wie z.B. dezentrale Blockheizwerke, Biogas oder Erdwärme. Das hätte für die Verbraucher zunächst schlicht den Vorteil,
dass sie nicht auf einen Monopolisten angewiesen wären. Den Beweis, dass es Alternativen zur Fernwärme aus Moorburg
bzw. Wedel (altes Kraftwerk) gibt, hat Vattenfall selber erbracht: Das wesentliche Erweiterungsgebiet für die Hamburger
Fernwärme - die Hafencity - wurde vom Konzern an ein ökologisch vertretbares kleineres Gasheizkraftwerk angeschlossen.
In Berlin-Lichtenberg plante Vattenfall bis Anfang des
Jahres ein großes Kohleheizkraftwerk. Nach breiten Protesten
hat der Konzern dies dann zurückgezogen. Und: Auf einmal gab
es für die Berliner Fernwärme ausreichend Alternativen, welche
vorher immer vehement als „nicht ausgereift“ bezeichnet
wurden.
Senatorin Hajduk hat wiederum den Rückkauf des
Fernwärmenetzes für 2014 versprochen. Dieses soll dann, so die
Umweltsenatorin, ausdrücklich an klimafreundliche Erzeuger
angeschlossen werden. Das dürfte mit der Realisierung der
Trasse ein hohles Versprechen bleiben. Stattdessen will
Vattenfall Fakten für die nächsten 50-60 Jahre schaffen und die
„grüne“ Behörde zieht mit.
Vattenfall: Champion of Greenwashing
Obwohl der Konzern nachweislich der CO2-Emmitent Nr.1 auf dem deutschen Energiemarkt ist versucht sich Vattenfall
durch Medienkampagnen und Sponsoring als „Klimaschützer“ darzustellen. Durch die Cyclassics, die Hamburger Lesetage,
die Bühnen auf dem Spielbudenplatz usw. kämpft Vattenfall um die Akzeptanz in der Gesellschaft, während gleichzeitig
die Lebensgrundlagen massiv angegriffen und der Bevölkerungswille ignoriert wird. Als wichtigster Anzeigenkunde
hat der Konzern zusätzlich eine starke Machtposition in den Hamburger Medien.
Wer über Klimawandel redet, muss über alles reden!
So richtig in der Öffentlichkeit ist der Klimawandel seit
dem G8 Gipfel in Heiligendamm. Kaum ein Politiker,
kein Konzern, der nicht mit der angeblichen Sorge um
das Klima versucht Stimmen zu fangen bzw. Geschäfte
zu machen. Es ist davon auszugehen: Je lauter sie
schreien, je mehr Verantwortung tragen sie für die
folgenschwere Erd-Erwärmung. Dass das Überleben
der Eisbären gefährdet ist, ist nicht zu verniedlichen,
aber es geht nicht „nur“ um die Eisbären.
Seit der vorindustriellen Zeit ist die Temperatur um 0,8
Grad gestiegen. Wegen der Verzögerung von 40 – 50
Jahren zwischen Ausstoß der Klimagase und
Temperaturanstieg ist eine weitere Erhöhung um 0,6 Grad in den nächsten Jahrzehnten unvermeidlich. Dann ist die Temperatur
bereits um 1,4 Grad gestiegen. Das könnte schon der Kipppunkt sein, auch wenn bisher von Politikern gehofft und
verbreitet wird, dass die Erde 2 Grad Erwärmung verkraften kann.
Der Kipp-punkt - Point of no return
Wasserdampf ist z.B. noch ein viel stärkeres Treibhausgas als CO2. Wenn der Planet wärmer wird, verdunstet mehr Wasser,
was die Wärmedecke der Erde zusätzlich erhöht, was die Erwärmung verstärkt, was wieder die Verdunstung verstärkt
usw. Derartige Rückkopplungen gibt es einige: Permafrostböden speichern klimaschädliches Methan; Eisflächen reflektieren
(bisher) die Sonnenstrahlung. Diese führen letztlich dazu, dass, auch wenn die Menschen irgendwann aufhören fossile
Brennstoffe zu verbrennen, der Temperaturanstieg nicht mehr zu stoppen sein wird. Selbst wenn die Menschen das
überleben könnten, so werden doch die Mehrzahl der Pflanzen und Tieren unweigerlich aussterben. Andere, wie Fliegen,
Ratten, Schaben oder Mücken hingegen werden sich stark ausbreiten.
An vielen Orten wird Wasserknappheit, an anderen werden Überschwemmungen ungekannten Ausmaßes auftreten, der
steigende Meeresspiegel wird die Böden versalzen. Wenn Ernten ausfallen, Wüsten sich ausdehnen, Küstengebiete überschwemmen,
wird den Massen von Menschen in den betroffenen Regionen gar nichts anderes übrig bleiben, als zu flüchten.
Realistisch ist dabei eine Dynamik und Dimension, die selbst die historische Völkerwanderung in den Schatten stellt.
In Teilen Afrikas
ist das Wasser inzwischen so knapp, dass Landwirtschaft dort nicht mehr möglich ist. In Asien und Lateinamerika gibt es
immer häufiger derartige Stürme und Überschwemmungen, dass Menschen nur noch flüchten können. Krankheiten wie
Malaria breiten sich wieder stärker aus. In manchen Gegenden sind Fischbestände im Meer durch die Wassererwärmung
so stark reduziert, dass ganze Dorfgemeinschaften ihre Lebensgrundlage verlieren.
Inzwischen hungern weltweit über 1 Milliarde Menschen. Unvorstellbare 25.000 sterben täglich am Hunger!
Immer mehr Menschen müssen ihre Freunde und Verwandte in
Städten und Dörfern zurücklassen, mit der Hoffnung im fernen
Europa ein Auskommen zu finden. Um dann z.B. elendig im
Mittelmeer zu ersaufen.
Seit 1988 sind laut Schätzungen des Flüchtlingshilfswerks der UN
über eine halbe Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa
ertrunken. Die, die das versuchen sind die jungen und starken
Menschen. Noch viel direkter und unmittelbarer getroffen werden
die Alten, die Kinder, die Schwachen. Aber auch in Europa häufen
sich durch den Klimawandel hervorgerufene gewaltige Überschwemmungen, Stürme und Trockenheiten.
Verlauf des Klimawandels – wesentlich schneller als prognostiziert
Seit einigen Jahren werden immer präzisere Szenarien von unterschiedlichsten Organisationen veröffentlicht, die alle
dringenden Handlungsbedarf anmahnen. Es kann nicht mehr bezweifelt werden, dass der Klimawandel menschengemacht
ist und erhebliche Auswirkungen auf alle Lebensformen und damit auch auf das Zusammenleben der Menschen hat.
Meldungen darüber, dass das Eis schneller schmilzt als erwartet, oder dass es in Gegenden Afrikas schon seit drei Jahren
nicht mehr geregnet hat, zeugen davon, dass die Prognosen ständig durch die reale Entwicklung übertroffen werden. Der
Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre ging zwischen 2000 und 2007 viermal so schnell vonstatten
wie in den Jahren davor. Statt ernsthaft an den notwendigen Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung zu denken, streiten
sich die Mächtigen um Bohrrechte an den Polen – nach der Abschmelzung der Polarkappen - und fördern den Autoverkauf
mit Milliardenbeträgen. Das Abholzen des Regenwaldes, das Anlegen von Monokulturen für den Export, der Bau
von Kohlekraftwerken, Kriege um die Rohstoffreserven, …alles geht ungebremst weiter, als wüssten wir von nichts.
Es ist nichts anderes als nackter Zynismus und Menschenverachtung,
wenn die Mächtigen in den Industrienationen Ländern, wie China, Indien und Brasilien die größten Steigerungsraten bei
der CO2 Emission vorwerfen. Dies lenkt nur von der eigenen Verantwortung ab. Im letzten Jahrhundert haben die USA
285 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft geblasen; Deutschland 68
Mrd., China 72 Mrd. und Indien 22 Mrd. Wenn diese Zahlen noch
auf pro Kopf der Bevölkerung umgerechnet werden, ist klar wer die
Verantwortung trägt.
Und zwar auch für die notwendigen Veränderungen in dem
Wirtschaftssystem, das, ausgehend von den großen Industrieländern
die Erde beherrscht. Immer MEHR, immer GRÖSSER, immer
SCHNELLER sind die Leitlinien dieses Systems. Der Klimawandel
ist unlösbar mit dem inzwischen globalen Konsum-, Produktions-,
Verkehrs- und Handelsmodell verknüpft
Wir empfehlen hierzu den 13min Clip www.cinerebel-de.org „Wake up,
freak out – then get a grip “ von Lio Murray
Moorburg hat große Bedeutung für den Klimawandel
Vattenfalls Dreckschleuder wird 9,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Das entspricht der gesamten Emissionsmenge
von Bolivien, bzw. der doppelten Menge des gesamten Straßen, Schiffs- und Flugverkehrs Hamburgs. Obendrein
hat Moorburg einen sehr hohen Stellenwert in der öffentlichen Auseinandersetzung um die Kohlekraft und damit auch erhebliche
Auswirkung auf weitere Projektierungen.
Das Thema Kohlekraft bzw. Moorburg ist nicht etwa „durch“, sondern steht auf der Kippe
Gegen die geplanten Kohlekraftwerke gibt es an vielen Orten aktiven Widerstand. An bereits 7 geplanten Standorten u.a.
in Berlin, Kiel und Bremen konnten diese erfolgreich verhindert werden. Ganz aktuell wurde sogar der fertige Rohbau
von E-on in Datteln / NRW gerichtlich gestoppt und zwar ausdrücklich wegen der CO2 –Emissionen. Auch gegen dieses
Kraftwerk gibt es Widerstand in der Region. Vattenfall führt in Sachen Moorburg viele Konflikte und Prozesse, die globalen
Folgen des Klimawandels werden obendrein immer dringlicher wahrgenommen. Auch deswegen könnte Moorburg,
ebenso wie jetzt wahrscheinlich Datteln, als Investitionsruine enden.
Dazu kann ein breiter und effektiver Widerstand gegen die Fernwärmetrasse erheblich beitragen.
Dieser ist auch wegen der Auswirkungen in unsere Stadtteile hinein notwendig und berechtigt.
Moorburgtrasse stoppen heißt Moorburg stoppen = Die Stadt gehört uns, nicht Vattenfall
Für ein Klima der Solidarität = Keine Genehmigung für Verwertung und Zerstörung
Wir machen die Baustelle für uns und für Vattenfall zum unvergesslichen Erlebnis!
Informiert andere, tragt euch in Alarmkette und Mailverteiler ein...wir stellen uns quer!!
Bei Baubeginn, Rodungen im Wohngebiet, sowie bei weiteren Aktionen lösen wir eine SMS-Alarm-Infokette aus
Ihr könnt euch selber per SMS auf die Liste setzen (und auch wieder löschen) –einfach Go trasse an 84343 senden
Weitere Infos und Downloads unter www.moorburgtrasse-stoppen.de
Spendenkonto: Sonja Tesch / Kto.: 2039 265 002 / PSD-Bank 200 90 900 V.I.S.D.P.: Vitali Barrio, Große Freiheit 7, 22767 Hbg.
weitere Beiträge zum Thema
Volltextsuche
Kommentare
Impressionen vom Planungsausschuss: BSU hält Gartenstadt Altona für nicht seriös realisierbar
-
Die Altonaer Politiker sind ernsthaft der Meinung, dass für 270 m Deckel...
Offener Brief an Bischöfin Maria Jepsen wegen Räumung der Kleingartenanlage "Am Holstenkamp"
-
Siehst du Ralf Sie hat den Brief erhalten..also keine voreiligen Schlüsse...
-
Lieber Ralf, erstaunlich aber wahr. Am 15.7. hat Maria Jepsen unseren...
-
Liebe Gartenfreunde,die Bischöfin Maria Jepsen kann ab sofort nicht mehr...




Ihre Meinung ist gefragt