Pressemitteilung: Über 8.000 Unterschriften für den Erhalt der Altonaer Kleingärten
Hamburg, 27. November 2008
Pressemitteilung
Über 8.000 Unterschriften für den Erhalt der Altonaer Kleingärten
Große Unterstützung in der Altonaer Bevölkerung für das Bürgerbegehren
Abgaben der Unterschriften: Do., 27. Nov. im Altonaer Rathaus
16.15 Laternenumzug vom Spritzenplatz zum Altonaer Rathaus
17.00 Pressekonferenz vor dem Altonaer Rathaus
Die Initiative „Apfelbaum braucht Wurzelraum“ hat in 3,5 Monaten über 8.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren zum Erhalt der Altonaer Kleingärten gesammelt! Die Unterschriften werden heute im Bezirksamt Altona übergeben. Der nächste Schritt wird der Bürgerentscheid sein. Die Meinung vieler Menschen im dicht besiedelten Hamburger Westen ist deutlich: Die fast 100 Jahren alten Gärten müssen bleiben! Zu wertvoll sind diese Flächen für die Menschen in ganz Altona. Ihre Bedeutung für Klimaschutz, Naturschutz und als öffentliches Naherholungsgebiet ist unersetzbar.
Schon heute fehlen im Bezirk Altona 3.600 Kleingärten! 2003 wurde ein Gutachten im Auftrag der Stadt Hamburg erstellt. Danach liegt Altona mit 1:32 (= 2.758 Kleingärten auf 89.100 Geschosswohnungen) deutlich unter dem geforderten Planungsrichtwert von 1:14.
Die Nachfrage nach Gärten ist größer als je zuvor! Allein der Heimgartenbund Altona hat 166 Bewerber auf seiner Warteliste, 72% davon Familien mit Kindern. Gärten in Wohnungsnähe sichern die Lebensqualität im eng bebauten Altonaer Kerngebiet. Es müssen mehr Kleingärten geschaffen werden, anstatt weitere zu vernichten!
Wir fordern die Politiker auf, endlich über alternative Finanzierungsmodelle für den Autobahndeckel nachzudenken. 27 Hektar Grünfläche dürfen nicht als Bauland verkauft werden, um 10 Hektar Zusatzdeckel im Altonaer Autobahnabschnitt zu finanzieren.
Das Planungschaos der BSU: Senatorin Anja Hajduk hat Ersatzflächen für die Gärten auf dem Deckel angeboten - ohne Absprache mit dem Bund, wie jetzt bekannt wurde. Dass diese Ersatzflächen ohnehin nie die ökologische Qualität der jetzigen Gärten mit ihrem alten Obstbaumbestand haben können, verschweigt Frau Hajduk. Wir erwarten von einer grünen Senatorin, dass sie sich für den Erhalt öffentlichen Grüns einsetzt, anstatt eine auf falschen Informationen basierende Kampagne für den Verkauf dieser Flächen zu inszenieren.
Wertvolle Grünflächen, die Zukunft unserer Kinder und ein letztes Stück wahrer Lebensqualität, müssen erhalten bleiben!
Kontakt: Apfelbaum braucht Wurzelraum - Rainer R. Scholz, Eulenstr. 95, 22763 HH,
Tel.: 390 93 73 – Mobil: 0163-890 93 73 - Email: info@wurzelraum.de
Aktuelle Infos unter: www.wurzelraum.de, www.schreberspacken.de
Die Pressemitteilung steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.
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Kommentare
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