Senatorin Anja Hajduk rechtfertigt A7-Autobahndeckel mit sozialem Wohnungsbau
In einem heute im kostenpflichten Bereichs des Hamburger Abendblatt unter dem Titel "Saga soll mehr Wohnungen bauen" veröffentlichten Interview rechtfertigt die Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Frau Anja Hajduk, den Autobahndeckel über der A7 mit Bedarf nach sozialem Wohnungsbau.
Im Interview äußert sie sich zur Mietpreisentwicklung und fehlenden Sozialwohnungen in Hamburg. Der Zusammenhang mit dem Autobahndeckel soll suggerieren, daß auf den 35ha Grünflächen, die privatisiert werden sollen, sozialer und bezahlbarer Wohnraum entstehen soll.
Wir versuchen, zusammen mit den Bezirken deutlich mehr und schneller Flächen für den Bau neuer Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Wir wollen aber weg von der klassischen Zersiedelung auf der grünen Wiese und mehr Flächen für den Wohnungsbau dort anbieten, wo auch der größte Bedarf besteht, nämlich innenstadtnah. Daher sind auch Projekte wie der Deckel über die A 7 und die Verlagerung des Fernbahnhofs Altona nach Diebsteich oder die Weiterentwicklung der östlichen HafenCity so wichtig. Hier werden in erheblichem Umfang neue Wohnungen entstehen.
Tatsächlich sehen die "grünen" Pläne ganz anders aus:
Unter dem Vorwand Wohnungen für Altona bauen zu wollen, plant die "grün" geführte Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt auf den 35ha umfassenden Naherholungsflächen - sogenanten "Verwertungsflächen", die in Zusammenhang mit der Finanzierung des erweiterten Autobahndeckels A7 verkauft werden sollen, eine flächendeckende Bebauung mit Einfamilienhäusern und Reihenhäusern. Zynischerweise werden an einigen Stellen tatsächlich Sozialwohnungen entstehen: Als Alibi und sozusagen als "bewohnte Lärmschutzwand" ist entlang der Behringstraße zur Aufwertung der dahinter liegenden Grundstücke eine Zeile mit dreigeschossigen Sozialwohnungen geplant.
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Kommentare
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Die Altonaer Politiker sind ernsthaft der Meinung, dass für 270 m Deckel...




Kommentare
Das ist wirklich zynisch und fast nicht mehr zu ertragen. Gibt es noch eine soziale Politik in Hamburg, die für die Menschen gemacht wird? Und die nicht bestimmte Klientel bedient?
Die Grünen sind leider für mich auch nicht mehr wählbar - viel bleibt da nicht!