Vorstellung: Melanie Schlotzhauer, Kreisvorsitzende der SPD Altona
Heute möchte ich die SPD-Politikerin Frau Melanie Schlotzhauer, Kreisvorsitzende der SPD Altona, vorstellen.
Frau Schlotzhauer macht sich einerseits für Bürgerentscheide stark, andererseits tritt sie für den Bau des erweiterten Autobahndeckels ein - auch um den Preis einer Vernichtung ("Verlagerung") bestehender Kleingärten in Altona und Bahrenfeld? Wir dürfen also gespannt sein, wie sich Frau Schlotzhauer in Zukunft positionieren wird.
Auf Ihrer Webseite lädt sie zum Dialog ein: Gerne stehe ich Ihnen für Fragen oder Anregungen zur Verfügung.
Sprechen Sie mich an, per E-Mail oder per Telefon.
Über Ihre politischen Überzeugungen schreibt sie auf Ihrer Webseite:
Es fehlen bezahlbare und familienfreundliche Wohnungen. Betriebe müssen ihre Standorte verlagern, weil sie bei uns keine Flächen mehr finden. Der Autobahndeckel über die A 7 kommt nicht voran, obwohl er die einmalige Chance bietet, die Lärmbelastung zu vermindern.
Die schwarz-grüne Koalition, die seit 2004 besteht, hat den Bürgerentscheid zum Erhalt des Bismarckbads ignoriert. Das Bad ist abgerissen und an dieser Stelle wird ein weiteres Einkaufszentrum gebaut. Zudem geriet die Koalition in die Schlagzeilen, als sie einen neuen Bezirksamtsleiter wählte, weil der alte parteipolitisch nicht mehr passte.
Im Gegensatz dazu steht die SPD dafür, dass im Altonaer Rathaus wieder vernünftige Sachpolitik einkehrt.
Es gibt viel zu tun: Das Altonaer Kerngebiet hat nur wenig Grün- und Freiflächen. Der Grünzug zwischen Fischmarkt und Holstenstraße braucht eine Auffrischung. Der Volkspark ist die grüne Lunge Altonas. Er soll Park für alle bleiben. Der Autobahndeckel muss endlich kommen. Und die Große Bergstraße hat als Sanierungsgebiet jetzt eine große Chance. Wir wollen sie gemeinsam mit Ihnen als attraktive Wohn- und Einkaufsstraße entwickeln.
Ich setzte mich für folgende Themen ein:
- Für die Realisierung des seit Jahren versprochenen Autobahndeckels vom Elbtunnel bis zum Volkspark.
- Für weitere Mehrgenerationenhäuser, in denen junge und alte Menschen gemeinsam leben und Platz für sozialen Zusammenhalt haben.
- Für kulturelle Vielfalt in Altona und für wichtige Stadteilkultureinrichtungen wie FABRIK, Motte und Haus 3.
- Für bezahlbare, familienfreundliche Wohnungen.
- Für lokale Wirtschaft. Wir werden in den Bebauungsplänen in Zukunft Flächen ausweisen, die die Ansiedlung von Betrieben fördert und somit Arbeitsplätze schafft.



Kommentare
Schön, Frau Schlotzhauer, Sie kennenzulernen! Nachdem ich mich von Frau Boehlich (GAL) komplett auf den Arm genommen fühle, muss ich mich ja nach einer neuen Partei umsehen.
Wenn also Frau Schlotzauer mehr Grün in Hamburg will – also den Erhalt der öffentlichen Grünflächen und auch noch den zusätzlichen, verlängerten Deckel für die A7 mit noch mehr Grün! So wird die SPD wieder zu einer echten Alternative.
Apropos Alternative: Die Linke wird mir immer sympatischer. Und das liegt nicht nur an weißen Rauschebärten, sondern das meine ich wirklich ernst.
Oder zur Abwechslung doch mal CDU wählen. Die haben Anfang des Jahres durch Herrn Gedaschko noch verkünden lassen, dass die öffentlichen Grünflächen nicht verkauft würden. Weder für verlängerte Deckel, noch für sonst was. Recht haben sie - hat ja auch nichts mit einander zu tun!
Wegweisend die visionären Ideen des Herrn Prof. Patschan (FDP). Als Architekt und Stadtplaner kommt er ins Schwärmen, angesichts der fast 35 ha neu zu gewinnenden Baulandes durch den möglichen Verkauf öffentlicher Grünflächen. Zusätzlich zu den 15 ha vom Bund finanzierten Lärmschutz und Deckel plus nochmal 10 ha Deckelfläche von Altona finanziert. Da wird auch für ihn was abfallen! Wenn er dann von ganz neuen Kleingartenkonzepten auf dem Deckel schwärmt – wegweisend! Und genau richtig, wenn es darum geht Geld zu sparen.
Realpolitik, Frau Boehlich, schön und gut! Aber müssen Sie Ihrem Koalitionspartner in den Allerwertesten ... nee, also schön ist das nicht. Aber wir haben Verständnis. Schließlich sind Sie noch nicht lange in der Koalition und wie schwer das Regieren ist, sehen wir ja an der Performance, die die Hamburg-GAL in Sachen Moorburg inszeniert. Üben, üben, üben ...
Wie war noch Ihr Name? Ach ja, Melanie Schlotzhauer! Wir sind gespannt.
Boskopp
Liebe Frau Schlotzhauer,
vielen Dank für Ihre Einladung zum Gespräch! Gibt es denn neue Erkenntnisse seit unserem Gespräch am 6. September? Dann würden wir als Initiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum" Ihre Einladung gern annehmen.
Derzeit sehe ich keinen Streit und demnach auch keinen Bedarf an einem Schlichter. Als Bürger nehmen wir unser demokratisches Recht wahr, ein Bürgerbegehren durchzuführen. Nach Abgabe unserer Stimmen ist es sicherlich interessant für uns, sich mit Ihnen und Ihrer Fraktion auszutauschen.
Sonnige Grüße
Boskopp
vielen Dank für Ihre Stellungnahme!
In ihrer Presseerklärung spricht Ihre Fraktion von einem "Streit um den Autobahn-Deckel".
Ich persönlich vertrete immer noch die Auffassung, dass es überhaupt keinen Konflikt gibt: Wir Kleingärtner mögen keinen Lärm und befürworten den Deckel ebenfalls. Ein Konflikt kann erst dadurch entstehen, wenn der Verkauf von Kleingartenflächen als Option zur Finanzierung des erweiterten Deckels angesehen wird.
Diesen Konflikt zu schlichten wird zu gegebener Zeit sicherlich Gegenstand der Gespräche zwischen der Bezirksversammlung Altona und Vertretern der Bürgerinitiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum" sein.
Am 23.09. hat es bereits ein Gespräch zwischen Teilnehmern Ihrer Fraktion und Vertretern der Bürgerinitiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum" gegeben. Wenn Sie neue Informationen für uns haben, stehen wir Ihnen für ein Gespräch herzlich gern zur Verfügung.
Es grüßt Sie freundlich,
Ralf Hendel
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AUTOBAHNDECKEL - JA
GÄRTEN AUCH!
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