Warum wir für den Erhalt der bestehenden Kleingärten in Altona kämpfen
„Das Kleingartenwesen ist mit seiner städtebaulichen und ökologischen Bedeutung ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung, um Stadtquartiere und Ortsteile lebenswerter zu gestalten.“
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung(1)
Vorab möchten wir klarstellen:
"Apfelbaum braucht Wurzelraum" wurde gegründet, um wertvolle Grünflächen zu erhalten und nicht, um den Autobahndeckel zu verhindern. Wir fordern bereits seit 10 Jahren ein Finanzierungskonzept für den Deckel, bei dem die Kleingärten an Ort und Stelle erhalten bleiben, wie es beispielsweise der Bund für Umwelt und Naturschutz Hamburg jetzt vorschlägt:
BUND-Hamburg bietet alternatives Finanzierungskonzept an
Dieses Finanzierungskonzept basiert auf der Forderung des BUND Hamburgs, wonach der Airport Hamburg als erster deutscher Flughafen im Jahr 2009 eine kombinierte Klima- und Lärmschutzabgabe einführt.(2) Für die Verwendung dieser Einnahmen schlägt der BUND Hamburg u.a. folgende Maßnahme vor:
„... Realisierung eines umfassenden Lärmdeckels an der A 7 zwischen Othmarschen und Stellingen. Hier existiert bislang eine Finanzierungslücke, die mit der Räumung von fast 600 Kleingärten und dem anschließenden Grundstücksverkauf geschlossen werden soll. Die Kleingärten könnten so erhalten bleiben und der Deckel als öffentliche Grünanlage genutzt werden.“
„Hamburg würde mit dieser Abgabe seinem Anspruch, Klima-Hauptstadt in Deutschland zu sein, ein gutes Stück näher kommen und gleichzeitig etwas für die Lebensqualität in ganz Hamburg tun können“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg. „Die Abgabe eröffnet die Chance, ... und strittige Projekte wie den Lärmdeckel A7 konstruktiv voranzubringen.“
1. Die vom Verkauf bedrohten Kleingärten sind 95 Jahre aktiver Klima- und Naturschutz!
Kleingartenanlagen als Bestandteile städtischer Grünflächen erfüllen wichtige Ausgleichs-funktionen in Bezug auf Klima, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und haben durch den geringeren Grad der Versiegelung positive Auswirkungen auf den Wasser- und Bodenhaushalt.(1)
Die großen Bäume, Hecken und Sträucher filtern den Staub aus der Luft, binden Treibhausgase und versorgen die Stadt mit sauerstoffreicher Frischluft und angenehmer Luftfeuchtigkeit. Und das Regenwasser kann versickern und entlastet somit das städtische Abwassersystem.
In den bis zu 95 Jahren alten Kleingärten konnte sich ein enormer Artenreichtum an Kleintieren und Pflanzen entwickeln. Jahrzehntealte Naturhecken und spezielle Lebensräume wie Totholz, Reisighaufen und Teiche bieten vielen Tierarten Nahrung und Unterschlupf. In den alten Obstbäumen leben unzählige Insektenarten und viele höhlenbrütende Vogelarten wie Buntspecht, Kleiber, Meisen und Baumläufer, denen Busch-, Spalier- und Minibäumchen keine Lebensbedingungen bieten können. Zudem sind Totholz und abgestorbene Pflanzenreste wichtige Überwinterungselemente für viele Insekten, Vögel und Säugetiere. Beerentragende Gehölze wie Pfaffenhütchen und Holunder ersparen die Winterfütterung der Vögel. In den Altonaer Kleingärten ist sogar eine ornithologische Besonderheit zu finden: eine seit Jahren bestehende Feldspatzenkolonie. Außerdem sind diese Gärten eine Arche für alte Kultursorten, wie die Apfelsorten „Danziger Kant“ oder den „Horneburger Pfannkuchenapfel“.
2. Die Nachfrage nach Kleingärten ist immens hoch und steigt immer weiter!
In den letzten Jahren wurde ein Generationswechsel eingeleitet. Immer mehr Familien mit kleinen Kindern halten Einzug in die Gärten. Die Wartelisten der Vereine wachsen kontinuierlich. So verzeichnet der Heimgartenbund Altona e.V. zur Zeit 166 Anträge auf einen Garten, 72 Prozent der Antragssteller sind Familien mit Kindern, von denen viele oft drei bis vier Jahre auf eine freie Parzelle warten müssen. Der Bedarf ist also viel größer als das Angebot an Gärten!
Kleingärten sind für Familien mit Kindern unverzichtbar!
In Kleingärten können Kinder die Natur selbst gestalten und erleben, wie Kartoffeln, Möhren und Mais wachsen, dass aus Raupen, die Brennnesseln fressen, Schmetterlinge werden und wie Igel nächtens auf Schneckenjagd gehen. Hierher kommen ihre Freunde und zusammen bauen sie aus Stöcken und Decken Indianerlager und braten Würstchen über dem Feuerkorb. Diese Kreativität prägt Kinder für ihr Leben und sie lernen andere Lebensformen schätzen und schützen. Auch Kindergärten und Schulklassen kommen oft zu Besuch und nutzen den Erlebnisraum Natur mitten in der Stadt. Kleingärten sind durch Spielplätze und Parks nicht zu ersetzen!
3. Altona fehlen 3.600 Kleingärten!
„Vor dem Hintergrund des Leitbildes einer wachsenden Stadt und der damit verknüpften Zielsetzung einer qualitativen Innenentwicklung, sollte [ ... ] der im Landschaftsprogramm festgelegte Planungsrichtwert von einem Kleingarten zu 14 gartenlosen Geschoss-wohnungen weiterhin Gültigkeit haben.“, so ein Gutachten im Auftrag der Stadt Hamburg aus dem Jahr 2003.(3) Das Verhältnis in Altona beträgt aber nur 1:32 (89.100 Geschosswohnungen, 2.758 Kleingärten). Demnach braucht Altona weitere 3.600 Parzellen!
Auch im Vergleich zwischen deutschen Großstädten ist die Situation in Hamburg schlecht: In Hamburg kommen auf einen Kleingarten 20 Geschosswohnungen - in Berlin ist das Verhältnis 1:17, in Hannover 1:10 und in Bremen 1:9.(3)
Dieses Missverhältnis zwischen der hohen Nachfrage und dem geringen Angebot zeigt auf, dass eher neue Kleingärten geschaffen werden müssen, anstatt die wenigen Existierenden in Altona zu vernichten!
Ottensens letzte Kleingärten bereits auf ein Zehntel durch Bebauung geschrumpft
Die Kleingartenanlagen um den Othmarscher Kirchenweg sind die letzten größeren Grünanlagen in Ottensen überhaupt. Seit Gründung des dortigen Kleingartenvereins Heimgartenbund Altona e.V. im Jahr 1913 fielen bereits 2.465 Gärten der Bebauung zum Opfer. Allein für den Bau der A7 und des AKA wurden 1.750 Parzellen zerstört. Und nun sollen weitere Kleingärten vernichtet werden, um den Zusatzdeckel A7 zu finanzieren!
Bereits im Programmplan Ottensen aus den 80iger Jahren und im Landschaftsprogramm von 1997 wurde aufgezeigt, dass Ottensen zu wenig öffentliche Grünflächen hat. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Im Gegenteil, es wurden seit dem viele Baulücken geschlossen.
4. Verlagerung heißt Zerstörung!
Gärten kann man nicht „verlagern“. Verlagern heißt hier zerstören. Denn Bäume, Sträucher und Hecken können nicht von A nach B umziehen. Unzählige Tiere werden den Baggern zum Opfer fallen, der Lebensraum „Garten“ zerstört, die Erdoberfläche versiegelt, der Stadtteil verdichtet. Beton rückt an Stelle von vielfältigem Leben. Das kann man auch nicht mit Wohnungsbau schönreden, es bleibt eine Tatsache.
Der Kleingarten als Lebensmittelpunkt für ältere Menschen wird zerstört!
Ebenso, wie man einen alten Baum nicht verpflanzen kann, werden es viele ältere Gärtner nicht mehr schaffen, einen neuen Garten anzulegen. Viele bewirtschaften ihre Gärten schon jahrzehntelang und manche schon seit mehreren Generationen. Eine Zwangsaufgabe ihres oft lebenslang gepflegten Gartens bedeutet für diese Menschen den Totalverlust. Sie werden ihren Lebensabend nicht mehr in einem zweiten, grünen Zuhause genießen können.
Der soziale Zusammenhalt wird zerrissen!
Auch alte Nachbarschaften kann man nicht verpflanzen. Die Kleingartenvereine haben eine wichtige soziale Aufgabe und ermöglichen ein Miteinander verschiedener Generationen und sozialer Schichten. In Altonas Kleingärten haben sich über die vielen Jahre Beziehungen über soziale Schranken hinweg entwickelt, alten Nachbarn wird geholfen, Freundschaften sind entstanden. Manche, die in der Geschosswohnung vereinsamen würden, sind im Garten sicher in eine Gemeinschaft eingebunden.
Die Verlagerung von Kleingärten zieht die Verdichtung des Stadtteils nach sich und verringert die Wohnqualität immer mehr!
Eine Bebauung der jetzigen Kleingartenflächen bedeutet für die umliegenden Bewohner mehr Verkehr, mehr Lärm, mehr Abgase, und damit eine erhöhte Gefährdung ihrer Kinder. Die bestehenden Wohnlagen werden dadurch, und durch den Wegfall der Kleingärten als Spieloasen und Frischluftschneisen, an Attraktivität verlieren und somit an Wert.
5. Ökologischer Irrsinn und irreparabel: für 10 Hektar neue Dachbegrünung sollen 27 Hektar gewachsenes Grün zerstört werden!
Die von Hamburg zu finanzierende Deckelfläche in Altona ist 10 Hektar groß. Zur Finanzierung dieser zusätzlich zu dem vom Bund finanzierten Deckel sollen 27 Hektar Kleingartenflächen mit mehr als 500 Kleingärten unterschiedlichster Größe zerstört werden. Auf dem gesamten Altonaer Deckel sollen dann 300 – 350 Parzellen á 250 qm Platz finden.(4) Trotzdem behaupten Hamburger Politiker, es würden keine Gärten zerstört, nur verlagert. Das Verhältnis von zerstörten gewachsenen Grünflächen zu geschaffener Dachbegrünung ist fast 3:1. Diese Zerstörung von dem seit fast 100 Jahren gewachsenen Grün wäre für Altona und seine Bürger ökologisch fatal und irreparabel!
Der zusätzliche Deckel sollen nach heutigen Schätzungen in zehn Jahren 140 - 150 Mio. Euro gekostet haben. Mit dem Verkauf der Kleingärten erwartet die Stadt einen Erlös von 80 Mio. Euro.(5) Obwohl so ein großer Eingriff in die Grünbestände Altonas vorgesehen ist, ist die Finanzierung des Deckels noch lange nicht gesichert. Es liegt eine Unterdeckung von mindestens 60 – 70 Mio. € vor. Erfahrungsgemäß kosten derartige Bauvorhaben mindestens das Doppelte und folglich erhöht sich die Unterdeckung.
6. Altonas Kleingärten sind einzigartig und als Musterbeispiel von der Umweltbehörde prämiert!
In den neunziger Jahren hat die Umweltbehörde die Gärten des Heimgartenbund Altona e.V. als Musterbeispiel für wohnungsnahe Kleingärten in einem dichtbesiedelten Bezirk in ihrem Umweltatlas vorgestellt.
Im Bundeswettbewerb des Bundesbauministeriums „Gärten im Städtebau“ wurde 2002 der Heimgartenbund Altona e.V. ebenfalls mit einer Silbermedaille für seine Aktivitäten ausgezeichnet. Gelobt wurde u.a. die Öffnung als Erholungsraum für Jung und Alt, besonders auch für die benachbarten Schulen, Behinderteneinrichtungen und für das Altersheim. Besonders hervorgehoben wurde auch der alte Baumbestand in den Kolonien und die Öffentlichkeitsarbeit der Initiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum".
Bahrenfelder Gärten sind unverzichtbarer Bestandteil des historischen Volksparks!
Die betroffenen Kleingartenflächen am Volkspark westlich und östlich der Autobahn gehören im aktuellen Landschaftskonzept "Grünes Netz Hamburg" zur Volksparkachse. Bei der BSU heißt es: "Je weiter sich die Landschaftsachsen in die dicht bebaute Stadt hineinziehen, desto schmaler und lückenhafter werden sie. Wichtiges Planungsziel ist daher, die noch vorhandenen Lücken in den Landschaftsachsen zu schließen."(6) Statt dessen werden durch Zerstörung dieser riesigen Kleingartenflächen und deren Freigabe zur Bebauung neue Lücken in der Grünvernetzung gerissen!
7. Milliarden Folgekosten durch Bewegungsmangel von Kindern!
Drei von vier neuen Kleingärtnern im Heimgartenbund Altona e.V. sind Familien mit kleinen Kindern. Verkehr und Verdichtung sind die Hauptursachen dafür, dass die Spiel- und Bewegungsräume für die Hamburger Kinder immer kleiner werden und ihre gesunde Entwicklung dadurch behindert wird. Bewegungs- und Vitamin D-Mangel („Sonnenschein-Vitamin“) sind schon heute ein ernstes Problem bei Kindern und Jugendlichen. Immer mehr Kinder leiden an Rachitis (Knochenerweichung), Haltungsschäden und geringerer geistiger Leistungsfähigkeit und als Folge daraus im Erwachsenenalter Diabetes, Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen.
Der Kinderschutzbund-NRW schreibt dazu: „Das Problem Bewegungsmangel von Kindern ist jedoch keinesfalls ein Privatproblem von Familien. Die Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft sind vor allem in ein bis zwei Jahrzehnten gravierend. Dann nämlich, wenn die jetzigen Kinder die berufstätige Generation sind, und Milliarden an zusätzlichen krankheitsbedingten Kosten anfallen. [...] Bewegungsmangel von Kindern sollte als ernstes Problem für die ganze Gesellschaft angesehen werden.“(7)
8. Hamburger Politik hat seit 14 Jahren nur eine Finanzierungsidee!
Seit den neunziger Jahren existieren Pläne für einen Autobahndeckel über die A7 in Hamburg. Seit dieser Zeit haben Politik und Verwaltung kein einziges zusätzliches Finanzierungsmodell neben den Verkäufen von Kleingartenflächen (ursprüngliches Konzept der Handelskammer) entwickelt, geschweige denn haushaltspolitisch Vorsorge für eine alternative Finanzierung eines nicht vom Bund bezahlten Zusatzdeckels getroffen. Gleichzeitig werden und wurden Millionenbeträge in dreistelliger Höhe für Prestigeobjekte investiert. Von diesem politischen Versagen wird jetzt mit einem als zwingend dargestellten Zusammenhang zwischen Kleingartenverkäufen und Deckelprojekt abgelenkt.
BSU greift Entscheidung des Bundes vor!
„Apfelbaum braucht Wurzelraum“ stellte folgende Frage an das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS): „Wird es möglich sein, Dauerkleingärten auf den Deckeln zu errichten? Was passiert, wenn z.B. Bauarbeiten oder Rettungsmaßnahmen auf dem Deckel oder im Tunnel notwendig werden? Werden die betroffenen Lauben dann abgeräumt und hinterher wieder aufgebaut?“ Genau dieses Szenario steht laut Aussage der Behörden nämlich einer Wohnbebauung im Wege!
Am 12.11.08 erklärte die Stadtentwicklungssenatorin Frau Hajduk in ihrer Pressekonferenz, der Bund habe der Nutzung des Deckels durch Kleingärten zugestimmt. Fünf Tage später (17.11.) erhalten wir auf unsere Nachfrage die Antwort vom BMVBS, es habe "keine Detailabstimmungen mit Hamburg über die Deckelnutzung" stattgefunden, der Sachstand sei unverändert. Das heißt, das Ministerium hat noch keine Entscheidung getroffen.
Laut Bundeskleingartengesetz dürfen Kleingärten nur auf kommunaler Fläche angelegt werden. Da der Deckel Teil einer Bundesautobahn ist, ist nach dem geltenden Recht eine Nutzung durch Kleingärten nicht vorgesehen. Die genaue Rechtslage prüft zur Zeit das Verkehrsministerium.
Sollte es zu dem Schluss kommen, dass eine Kleingartennutzung auf den Deckeln nicht genehmigt wird, entfällt das Argument der „Verlagerung“ der bestehenden Kleingärten und das gesamte einseitige und lückenhafte Finanzierungskonzept der Stadt bricht zusammen.
Lukrativer Immobilienmarkt in Altona – Kleingärten stören Investoren!
Nach internen Aussagen von Politik und Verwaltung werden Verkäufe von Kleingartenflächen unabhängig von einer Deckelfinanzierung sowieso angestrebt. Offensichtlich sind die ins Auge gefassten Kleingärten und Grünanlagen als Bauland ein hochinteressantes Spekulationsobjekt, gerade in Stadtteilen wie Ottensen, die sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Vorgesehen ist eine „hochwertige“ Bebauung, vorwiegend Eigentumswohnungen im hohen Preissegment.
Der Autobahnausbau ist kein ökologisches Projekt – Verkehrsbelastungen steigen!
Die geplanten Lärmschutzmassnahmen sind kein Geschenk des Himmels, sondern aufgrund des sechs bis achtspurigen Ausbaus der A7 gesetzlich vorgeschrieben. Ein derartig gravierender Autobahnausbau wird in erheblichen Maße zusätzliches Verkehrsvolumen erzeugen. Die auf Altona zukommenden zusätzlichen Verkehrsströme können noch nicht beziffert werden. Von politischer Seite wurden bisher hierüber keine Untersuchungen durchgeführt bzw. geplant. Doch Lärmschutz ist ein Grundbedürfnis aller Hamburger. Und eine Ruheoase zu zerstören, um eine zusätzliche Lärmschutzmaßnahme zu finanzieren, ist paradox und absurd!
9. Fazit
Kleingärten und ihre Gemeinschaften müssen über viele Jahre und Jahrzehnte wachsen. Erst dann sind sie Lebens- und Entwicklungsraum für große und kleine Menschen, für Tiere und Pflanzen, dann sind sie grüne Lungen, Ruhe- und Tobe-Oasen, Naherholungsgebiete und Vorzeigegrün für die Stadt Hamburg! Dies alles mag nicht in Euro umzusetzen sein, wohl aber in der Zufriedenheit, Gesundheit und Produktivität seiner Bürger und Arbeitnehmer!
Hamburg, 27. November 2008
Quellen und Anmerkungen:
(1) Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) „Städtebauliche, ökologische und soziale Bedeutung des Kleingartenwesens“, Mai 2008
http://www.bmvbs.de/dokumente/-,302.1037105/Artikel/dokument.htm
(2) Pressemitteilung vom BUND Hamburg vom 13.11.2008
http://bund-hamburg.bund.net/presse/pressemitteilungen_hamburg/detail/artikel/bund-hamburg-fordert-kombinierte-klima-und-laermschutzabgabe-fuer-airport-hamburg/
(3) „Aktueller Kleingartenbedarf und Nachfragemotive von Haushalten in Hamburg“, 2003
Gutachten im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt und Gesundheit, Fachamt für Stadtgrün und Erholung
Auftragnehmer: konsalt, Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH
(4) Unsere Zahlen beziehen sich nur auf Altona. Die von der BSU Anfang November 2008 herausgebrachten Zahlen beziehen sich auf Altona plus Eimsbüttel.
(5) Ob alle Erschließungskosten und Ausgleichsmaßnahmen wegen der zusätzlichen Versiegelung einbezogen sind, entzieht sich unseren Kenntnissen. Erfahrungsgemäß werden Bauvorhaben auch eher teurer mit der Zeit.
(6) http://www.hamburg.de/gruenesnetz/, 1. Abschnitt "Landschaftsachsen...", 4. Absatz
(7) „Bewegungsmangel bei Kindern – Ursachen, Folgen und Veränderungsmöglichkeiten“,
4. Veränderungsmöglichkeiten - Politiker, Raumplaner
http://www.kinderschutzbund-nrw.de/denkanst/Bewegungsmangel.htm
Apfelbaum braucht Wurzelraum
V.i.S.d.P. Dr. Beate Hufnagel
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Text: Patricia Becher-Ketterer
Das Argumentepapier steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.



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