Die Schizophrenie der CDU und GAL in Altona: Mehr Obstbäume für Altona
Wie auf hh-heute.de zu erfahren ist, wollen GAL und CDU 100 neue Obstbäume in Altona auf öffentlichen Grünflächen pflanzen. Schizophrenie unserer Lokalpolitiker, ein schlechter Witz oder schon Zynismus? Dies ist jedenfalls der Inhalt eines Antrages, den die Koalition zur Sitzung der nächsten Bezirksversammlung am 26.11. vorlegen wird.
Vor dem Hintergrund, daß sich eben diese Koalition ins Zeug legt, um 35 Hektar öffentlicher Grünflächen - überwiegend mit Obstbaumbestand - "auf Teufel komm raus" privatisieren will, um unter dem Vorwand von Lärmschutz einen Traum vom "größten zusammenhängenden Villengebiets in Europa" zu verwirklichen, mutet dies bizarr an. Will eine ehemals an Naturschutzthemen orientierte Partei ihr ramponiertes Images aufbessern?
Die 9.000 Bürger Altonas haben das ausgehebelte Bürgerbegehren nicht vergessen und werden sich von solchen Tricksereien nicht beeinflussen lassen.
Wer sich einen Überblick über die sogenannten "Verwertungsflächen" verschaffen will, findet hier den "Atlas der Zerstörung: die geplanten Verwertungsflächen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt".




Kommentare
Ein Schelm, der Arges dabei denkt:
Obstbäume haben für die Stadtplanung einen gewissen Vorteil: Sie unterliegen nicht der Baumschutzverordnung, sind also ohne Genehmigung jederzeit fällbar.
Viele Grüße