Je verdichteter die Wohngebiete werden, um so wichtiger ist es die bestehenden, gewachsenen Grünflächen mit altem Baumbestand zu erhalten. Schon jetzt müssen viele bereits weite Wege zurücklegen, um in die Schrebergärten zu kommen. Ich wohne in St. Pauli. Hier gibt es gar keine Gärten mehr.
Ich wünsche mir, dass alle noch bestehenden Schrebergärten in Hamburg als solche gesichert sind, um auch zukünftigen Generationen die Verbindung aus Stadtleben und Garten zu ermöglichen.
Ausgleich zur Arbeitssituation, Entspannung beim Wildkräuter jäten mit den sinnlichen Wahrnehmungen: Duft der Erde, der Pflanzen und die Beobachtung des Bodenlebens. Es war einfach toll, als ich in diesem Jahr Himbeeren essen konnte von Pflanzen, die im letzten Jahr noch so klein waren, dass ich noch dachte: "Na wenn das man was wird".
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Kleingärten auch Treffpunkt für Nichtkleingärtner werden könnten, z. B. durch einen Tag der offenen Tür oder andere Angebote, die genutzt werden können.





