Beiträge zu "Evokation"
Aktuelle Beiträge zu "Evokation"
Wettbewerb zum Gentrifizierungswettlauf des Bahngeländes: Präsentation der Zwischenergebnisse am 20.08.
Termin
Der Wettlauf um die effizienteste Wertschöpfung des Bahngeländes hat begonnen. Der Bezirk Altona hat die Planungen zum “Jahrhundertprojekt für Altona” an den Senat bzw. eine Fachbehörde abgegeben und den Vorgang vorauseilend evoziert: auf einer Sondersitzung am 22. Juli hat die Bezirksversammlung Altona bereits der Einrichtung eines Vorbehaltsgebietes für die Stadt Hamburg (BSU) zugestimmt.
Grün | Macht | Korrupt. Ein Essay über die Wut. Brief an die Kritiker
Hallo Herr Franke,
danke für Ihren Kommentar hier auf Schreberspacken.
Ihre Anregungen greife ich gern auf und möchte Ihnen eine persönliche Antwort darauf geben.
Verstehen Sie uns bitte nicht falsch. Von den gestern anwesenden Protestlern erwartet niemand ein kostenloses Büro oder Atelier. Wir, die wir gestern den "grünen Salon" gekapert haben, kommen aus acht unterschiedlichen Initiativen mit acht völlig verschiedenen Konstellationen. Gemeinsam sind wir von Politik und Verwaltung betrogen worden.
Bericht von der Kundgebung "Wir bleiben alle" vom 11.11.2009 vor dem Starbucks Elbphilharmonie-Kulturcafé
Die zwei Meter großen "Komm in die Gänge"-Holzräder waren für Fahrzeuge zu sperrig und mussten aus dem Gängeviertel zum Mönckebergbrunnen gerollt bzw. getragen werden. Die Prozession stellte beinahe schon so etwas wie eine Kundgebung vor der Kundgebung statt und zog so bereits vor der Veranstaltung schon eine Menge Aufmerksamkeit auf sich.
Stellungnahme zur Presserklärung von Jens Kerstan zum Künstlermanifest
Jens Kerstan hat heute ein Presseerklärung zum Künstlermanifest veröffentlicht: "Auch wir wollen Freiräume für Kunst und Subkultur".
Bericht der Sitzung des Planungsausschusses vom 16.09.2009: Bebauungspläne Autobahndeckel
Die Sitzung fand in einer Schule in der Thedestraße statt. Bevor ich zur eigentlichen Schilderung komme, möchte ich die Situation im Sitzungsraum darstellen. Neben ca. 25 Plätzen für die Ausschussteilnehmer standen den Besuchern der öffentlichen Sitzung anfangs zwei Stühle zur Verfügung. Später wurden aus Nachbarräumen noch einige Stühle besorgt, von denen eine Handvoll für verspätet erscheinende Sitzungsteilnehmer aus der Politik benötigt wurden. Einige Zuhörer mussten die Sitzung stehend vom Gang aus verfolgen. Das empfinde ich für eine öffentliche Sitzung als nicht in Ordnung.
nur die Spitze des Eisbergs
Der Verkauf unserer Gärten ist nur ein Teil einer Politik, die nur noch wirtschaftlichen Interessen zu dienen scheint. Was noch so passiert ist und geplant wird in Altona findet sich im Folgenden.
Pressemitteilung: "Apfelbaum braucht Wurzelraum" zieht Bürgerentscheid zurück.
Das Bürgerbegehren zur Rettung der Kleingärten war erfolgreich.
Der Senat hat mit der Evokation den Bürgerwillen Altonas ignoriert.
Die Bürgerinitiative wird den Bürgerentscheid nicht durchführen.
Die Altonaer Bevölkerung hat mit fast 9000 Unterschriften das Bürgerbegehren zur Rettung der Kleingärten in Altona erfolgreich entschieden. Der Senat hat auf Betreiben der BSU und ihrer Senatorin Hajduk (GAL) die Planungen bezüglich der bedrohten Grünflächen entlang der A7 evoziert. Damit wurde das zentrale Anliegen des Bürgerbegehrens ausgehebelt.
Senat hat Deckelplanung evoziert - Politiker fürchten Bürgerwillen
Mit dem Beschluss des Senats, das Planverfahren für den Autobahndeckel zu evozieren (dem Bezirk die Planungshoheit zu entreißen) und damit den Bürgerentscheid zum Erhalt von über 500 Altonaer Kleingärten auszuhebeln, hat GAL-Senatorin Anja Hajduk und der schwarz-grüne Senat eine Bankrotterklärung in Sachen Demokratieverständnis abgeliefert.
Bürgerbegehren erfolgreich - aber Bürgerentscheid soll ausgehebelt werden!
In nur 4 Monaten hat die Initiative „Apfelbaum braucht Wurzelraum“ ca. 9.000 Stimmen für den Erhalt und die planrechtliche Absicherung aller Altonaer Kleingärten gesammelt. Damit war das Bürgerbegehren erfolgreich.
Am 12. Januar 2009 hat das Bezirksamt Altona formell das Zustandekommen des Bürgerbegehrens bestätigt.
Als nächster Schritt steht der Bürgerentscheid an. Beim Bürgerentscheid können alle Altonaer Wahlberechtigten Anfang Mai 2009 direkt oder per Briefwahl darüber abstimmen, ob die Altonaer Kleingärten an Ort und Stelle erhalten und planrechtlich gesichert werden.
Ob es aber dazu kommt, ist noch offen:
Pressemitteilung: SPD kritisiert Hajduk-Taktik zum A7-Deckel
Laut Medienberichten plant die von Anja Hajduk (GAL) geführte Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, alle mit der Überdeckelung der Autobahn 7 zusammenhängenden Bauleitplanverfahren an sich zu ziehen (Evokation). Die Folge ist, dass selbst ein erfolgreicher Bürgerentscheid ins Leere laufen würde. Denn nur Bezirksamt und Bezirksversammlung müssten sich nach dem Bürgervotum richten. Ob es allerdings zu einem Bürgerentscheid über die Kleingartenverwertung zu Gunsten des Deckels kommt, ist noch offen. Die SPD kritisierte, dass die Stadtentwicklungsbehörde einem Bürgerentscheid zuvorkommen wolle und dabei gleichzeitig große Teile Altonas aus der politischen und stadtplanerischen Verantwortung des Bezirks entreiße.










