Beiträge zu "HSH-Nordbank"
Aktuelle Beiträge zu "HSH-Nordbank"
Geld zurück, Herr Nonnenmacher: Bloggerin fordert vom HSH-Nordbank Chef 24,- EUR für HVV Fahrpreiserhöhung
Die Bloggerin Kirsten Brodde hat versucht, mit einem Barscheck vom Konto des HSH Nordbank Chefs, Dirk Jens Nonnenmacher, 24 EUR abzuheben. Damit wollte sie dagegen protestieren, dass der HSH Nordbank Chef "einen Bonus von 2,9 Millionen Euro einsackt, obwohl die Stadt seine Bank mit Milliarden gerettet hat. Dieses Geld fehlt nun, und die Bürger leiden darunter." Besonders pikant daran ist der Umstand, dass für diese exorbitante Zahlung ein im Rahmen der Finanzkrise geschaffenes Gesetz erst wieder außer Kraft gesetzt werden musste: Vorstände von Banken, die aus Steuermitteln gefördert werden, dürften ansonsten nicht mehr wie 500.000,- EUR Vergütung per anno erhalten.
Den Betrag rechnet sie aus der Fahrpreiserhöhung im Öffentlichen Nahverkehr hoch: "Ein Einzelfahrschein kostet nun fünf Cent mehr, das macht bei zwei Fahrten pro Tag aufs Jahr hochgerechnet 24 Euro. Dieses Geld möchte ich von Herrn Nonnenmacher wiederhaben."
Zitat Spiegel Online:
„Bananenrepublik“ wäre geprahlt: Rechtsbeugung bei Boni-Ausschüttungen der HSH Nordbank Vorstände
Die Mopo schreibt heute in Ihrem Artikel "Hier segnen sie die Boni ab". dass die Bank ein neues Vergütungsmodell einführen will, mit dem die Vorstände bis zu 1,35 Millionen Euro im Jahr verdienen können. Die Regierungsfraktionen sahen sich gestern gezwungen, den Beschluss vom Frühjahr quasi aufzuheben.
Der Kausalität dieses Konditionalzusammenhangs vermag ich nicht zu folgen.
Eine Bank, gegen deren Vorstände zur Zeit wegen schwerer Untreue ermittelt wird und deren kurzfristiger Exodus nur mit massivsten staatlichen Zuwendungen abgewendet werden konnte, wünscht ein neues Vergütungsmodell einzuführen. Genau für – bzw. gegen – diesen besonderen Fall wurde im Frühjahr ein Parlamentsbeschluss gefasst: Vorstände von Banken, die aus Steuermitteln gefördert werden, dürfen nicht mehr wie 500.000,- EUR per anno erhalten. Jetzt sehen sich unsere Politiker gezwungen – bzw. (O-Ton Mopo) "werden von Bank-Bossen erpresst" – diesen Beschluss wieder aufzuheben.
Wofür wurde dieser Beschluss im Frühjahr gefasst?
Termin
Gegen ein Unternehmen Hamburg!
Für eine grundsätzlich andere – soziale und gerechte – Stadt
Wir sind wütend – und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir beobachten, wie Gebäude leer stehen, während Parks und Grünflächen für neue Bürokomplexe zubetoniert werden. Wir kennen die Tücken des Wohnungsmarktes und erfahren, dass es immer weniger Sozialwohnungen in Hamburg gibt. Wir sehen, dass teure Prestigeobjekte am Hafenrand wachsen und luxuriöse Eigentumswohnungen in den als besonders attraktiv geltenden Vierteln gebaut werden. Wir sind Zeugen steigender Mieten und verfolgen, wie lang ansässige Familien und Gewerbe verdrängt, Kettengastronomien aufgezogen, Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt und öffentliche und kulturelle Räume beschnitten werden. Schon jetzt müssen viele Menschen ihren Stadtteil verlassen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.
Deshalb gehen wir auf die Barrikaden gegen die Privatisierung von Stadt und gegen eine Politik, die allein auf die Rendite schielt und unbeirrt weitere prestigeträchtige Großprojekte an Land ziehen will. Wir wollen keine Stadt, die als Unternehmen profitabel am Markt positioniert wird.
Grüne Basis erzwingt gegen Parteiführung Sonderprüfung der HSH-Nordbank auf Parteitag
Gefunden auf Mopo-Online: "GAL-Basis hat die Nase voll". Gemäß dem Artikel erzwang die grüne Basis gegen den Widerstand der Parteiführung eine "Sonderprüfung" der Bank auf ihrem gestrigen Parteitag in der "Freien Akademie der Künste". Bricht der CDU-linientreuen Führung nun die Basis weg?





