Beiträge zu "Lärmschutz"
Aktuelle Beiträge zu "Lärmschutz"
Verwirrung um den Autobahndeckel und die Autobahnmeisterei in Othmarschen
Kein Autobahndeckel in Othmarschen
NDR und Hamburger Morgenpost berichten zur Zeit, dass in Othmarschen kein Autobahndeckel gebaut wird. "Der neue Lärmschutzdeckel über der A7 wird doch nicht bis nach Othmarschen reichen." Diese Formulierung bzw. insbesondere der Begriff "Lärmschutzdeckel" ist in dem Zusammenhang irreführend und könnte dahin gehend mißverstanden werden, dass entweder der erweitertere Autobahndeckel oder der Autobahndeckel insgesamt nicht gebaut werden wird.
Altona.info: die Lärmschutzlüge greift weiter um sich
Heute berichtet Altona.info aus einer Sitzung zum Autobahndeckel A7, dass die Stellinger eine Ortsumgehung fordern. Dass darüber berichtet wird ist schön.
Den Bezirken fehlt das Geld für den Autobahndeckel
Laut einem Bericht auf NDR Online von heute fehlen den Bezirken massive Mittel zur Finanzierung des erweiterten Autobahndeckels. Aus dem Verkauf von Grundstücken wird nur noch mit einem Erlös von 80 Millionen EUR gerechnet, sodass dem Bezirk Altona rund 120 Millionen EUR für den Deckel fehlen.
Strategischer Lärmaktionsplan Hamburg der BSU: Kleingärten sollen Wohnraum weichen
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat einen umfassenden "Strategischen Lärmaktionsplan Hamburg" mit Datum vom 24.11.2008 erstellt und am 02.12.2008 auf einer eigenen Seite unter hamburg.de veröffentlicht.
Gemäß diesem Aktionsplan dienen die Kleingärten nicht mehr der Finanzierung des erweiterten Autobahndeckels, sondern stellen Planungsressourcen mit höchstmöglicher Priorität zur Gewinnung neuer Wohnraumflächen dar.
Das Dokument ist sehr umfangreich. Das folgende Zitat zu den Kleingärten findet sich gleich an zwei Stellen, wenn man das Dokument nach dem Stichwort "Autobahndeckel" durchsucht:
Stadtverträgliche Integration von Hochleistungsstraßen oder z.B. der Güterumgehungsbahn in Stadtzusammenhang.
Verlagerung von Kleingärten auf den Autobahndeckel zur Mobilisierung neuer Wohnbauflächen.
Warum wir für den Erhalt der bestehenden Kleingärten in Altona kämpfen
„Das Kleingartenwesen ist mit seiner städtebaulichen und ökologischen Bedeutung ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung, um Stadtquartiere und Ortsteile lebenswerter zu gestalten.“
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung(1)
Vorab möchten wir klarstellen:
"Apfelbaum braucht Wurzelraum" wurde gegründet, um wertvolle Grünflächen zu erhalten und nicht, um den Autobahndeckel zu verhindern. Wir fordern bereits seit 10 Jahren ein Finanzierungskonzept für den Deckel, bei dem die Kleingärten an Ort und Stelle erhalten bleiben, wie es beispielsweise der Bund für Umwelt und Naturschutz Hamburg jetzt vorschlägt:
"Schönheitsdeckel"? Bilanzierung der Kosten und Nutzen des erweiterten Autobahndeckels
Im Netz finden zur Zeit etliche Diskussionen zu Kosten und Nutzen des erweiterten Autobahndeckels statt.
Ich möchte dazu ein paar Überlegungen zur Finanzierung und dem Gewinn zusammen tragen.
Ermittlung der Mehrkosten für Hamburg
Auf der Presseerklärung hat Frau Hajduk am 12.11. von einem Investitionsvolumen für den erweiterten Autobahndeckel in Höhe 140 bis 150 Millionen EUR gesprochen. Dieser Betrag soll überwiegend durch den Verkauf städtischer Verwertungsflächen - größtenteils Kleingärten - erfolgen.
Täuscht Frau Hajduk die Öffentlichkeit?
In seiner heutigen Ausgabe berichtet das Hamburger Abendblatt, dass der Bund keine Finanzierungszusage für den Autobahndeckel abgegeben hat. Das Abendblatt beruft sich dabei auf ein Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr vom 14. November. Die SPD wirft Frau Anja Hajduk "bewusste Täuschung der Öffentlichkeit" vor.
Pressemitteilung des BUND Hamburg: kombinierte Klima- und Lärmschutzabgabe für Airport Hamburg
Pressemitteilung vom 13. November 2008:
BUND Hamburg fordert kombinierte Klima- und Lärmschutzabgabe vom Airport Hamburg u.a. für den Bau des erweiterten Autobahndeckels.
Mit der Abgabe sollen unter anderem Förderprogramme im Klimaschutz und den Hamburger Anteil an den Lärmschutzmaßnahmen der Autobahn A7 finanziert werden.











