"Grüne Politik in Hamburg?" Diskussionsveranstaltung mit GAL-Vorsitzender Katharina Fegebank im Kultwerk am 18.11.2010
Standort
Wer die Vorsitzende der Hamburger "Grünen", Katharina Fegebank, zu ihrem "Grün-Sein" und zur Politik ihrer Fraktion befragen möchte, hat am Donnerstag, dem 18.11., dazu ab 20:00 Uhr Gelegenheit im Kultwerk West, Kleine Freiheit 42, 22767 Hamburg.
Nach einer Diskussion mit zwei Hamburger Journalisten gibt es eine Runde für Fragen aus dem Publikum. Erfahrungsgemäß tragen die Befragten ihre mikrofonverstärkten Antworten von der Bühne gleichzeitig als Schlusswort vor. Eine wirkliche Diskussion mit symmetrischer Kommunikation ist insofern nicht zu erwarten. Immerhin besteht die Möglichkeit, den Finger in die Wunde legen zu können: sind die "Grünen" heute die bessere FDP? Mit etwas Glück passen die Antworten zu den gestellten Fragen.
Die Veranstaltung ist kostenpflichtig und kostet fünf Euro.
Grüne Politik in Hamburg? Die GAL-Vorsitzende Katharina Fegebank befragt von Anette Reiners (NDR 90,3) und Matthias Onken (BILD).
Seit dem hoffnungsvollen Start der ersten schwarzgrünen Koalition auf Landesebene hat sich viel geändert. Mehrere Senatsmitglieder sind aus der Politik ausgestiegen, ein Volksbegehren kippte die Schulreform, die HSH Nordbank ist noch nicht auf sicheren Füßen. Heftige Bürgerproteste gegen die Kulturpolitik und das erste Murren gegen die Stadtbahnpläne treffen die Grünen hart, ein Geflüster über parteiinternes Aufbegehren wird vernehmbar. Verliert die GAL in Hamburg Identität und Basis? Wieso erreichen Grüne bundesweit Spitzenwerte in Umfragen aber in Hamburg hat die GAL heute weniger Zuspruch als 2008? Die Politologin und GAL-Vorsitzende Katharina Fegebank im Gespräch mit den Journalisten Anette Reiners und Matthias Onken. Nach 45 Minuten Podiumsgespräch öffnet sich die Diskussion für Fragen und Gedanken aus dem Publikum. Bitte diskutieren Sie mit über Hamburgs Politik heute, über Erwartungen oder Enttäuschungen. Mischen Sie sich ein.
Eintritt € 5
Unter dem Titel "Der große grüne Graben" hat die FAZ gestern einen Beitrag zum Umgang der Hamburger "Grünen" mit Bürgerbeteiligung veröffentlicht.
Bildquelle: Flickr / Rainer Zimmermann



Kommentare
Die Veranstaltung drohte fast auszufallen, da niemand erschien. Als ich kam, waren neben Frau Katharina Fegebank, Anette Reiners und Matthias Onken noch zwei Frauen vom Kultwerk anwesend. Es kamen noch einige Teilnehmerinnen dazu, so dass wir elf Personen waren. Meines Erachtens waren das entweder Journalistinnen, Frauen aus dem Kultwerk oder "Grüne" Mitlieder. Echte externe Zuhörer schienen mir nicht dabei gewesen zu sein.
Ein offizielles Programm ergab so keinen rechten Sinn, so fand eine lockere Diskussion statt.
Da ich mich teilweise an der Diskussion beteiligt habe, ist meine Berichterstattung aus der Veranstaltung via Twitter nicht ganz lückenlos... Ich hoffe aber, dass der "Stream" für Außenstehende immerhin noch einen Eindruck aus der Veranstaltung wieder spiegelt.
§7 Bauleitplanfeststellungsgesetz /"Altona Mitte" ist Vorbehaltsgebiet für BSU / mit Stimmen von CDU/GAL aus Altona http://bit.ly/cwuFPA